Rauchfisch
Heilbutt:
Aus dem Nordatlantik vor Grönland. Der „König
der Nordmeere“ entfaltet zusammen mit Gewürzen und Kräutern
seinen Eigengeschmack besonders gut.
Blue Marlin:
Der Klassiker der Hochseefischerei. Trotz seines hohen
Gewichts wird er aus dem Pazifischen Ozean mit der Leine gefangen.
Der kräftig-aromatische Fisch ist äußerst fettarm
und hat einen hohen Eiweissanteil.
Thunfisch:
Grösstenteils gefischt im Indischen Ozean mit
Langleinen. Der Klassiker in der Fischküche zeichnet sich
durch seine dunkelrote Farbe, die an Rindfleisch erinnert aus.
Mit einem Eiweißgehalt von ca. 22% ein für die Ernährung
hochwertiges Lebensmittel.
Schweizer Stör:
Das reine, 20-22°C warme Bergwasser, welches im Kandertal vom
Bau des Lötschberg Basistunnels in grossen Mengen anfällt, schafft
ideale Bedingungen für die erste Schweizer Störzucht. Es wird der
sibirische Stör (Acipenser baerii) gezüchtet, welcher bis zu drei
Meter und 200 kg gross werden kann.
Die Störe gehören zu den ältesten Fischarten. Sie gehören zur Familie der Knochenfische, welche es seit rund 200
Millionen Jahren gibt. Der Stör war einst in den meisten europäischen Küstengewässern heimisch, von Island über
Norwegen bis ins Mittel- und Schwarzmeer. Durch die Verschmutzung und überfischung der Meere ist er in
Westeuropa beinahe ausgestorben.
Bei wildem Stör unterscheidet man hauptsächlich 3 Arten:
Der Beluga ist wohl der berühmteste Stör, er liefert den teuersten Kaviar. Zugleich ist es die grösste Störart. Mit einer
durchschnittlichen Länge von 4-7 Metern. Heute sind noch wenige Exemplare im Schwarzen sowie kaspischen Meer
vorhanden.
Der Sevruga wird etwa 1.5 Meter lang. Auch er ist im Schwarzen sowie kaspischen Meer heimisch, ebenso in einigen
Zuflüssen.
Der Asetra wird ca 1.5-2.5 Meter lang. Ebenfalls in den oben genannten Meeren beheimatet.
Weltweit sind die Störbestände durch Umweltverschmutzung und überfischung gefährdet und vom Aussterben bedroht.
Nur mit nachhaltiger Aquakultur kann man den Druck auf die Naturbestände reduzieren.
Der Lötschberg-Basistunnel zwischen Frutigen im Berner Oberland und Raron im Wallis drainiert auf seiner Nordseite
dauerhaft 150-200 Liter pro Sekunde warmes Bergwasser von ca. 20 °C. 150-180 Liter davon sollen in Frutigen im
Kandertal für eine umweltgerechte Produktion von wärme liebenden Fischen und tropischen Früchten und Pflanzen
genutzt werden.
Mit dieser Produktion kann das Bergwasser soweit abgekühlt werden, dass es ohne Gefährdung der Forellenbestände
in die Kander eingeleitet werden kann (Auflage des Kantons Bern).
Genuss von Fisch:
Der Genuss von Fisch kann sehr vielfältig sein. Zum einen
lässt sich Fisch Roh (als Sushi) gebraten, gekocht oder gedünstet
geniessen. Zum anderen wird Fisch durch Salzen und Räuchern
zu einer hervorragenden Delikatesse. Dabei kennt man vor allem
folgende Veredelungsarten:
Varianten der Veredelung:
Salzgaren:
Der Fisch wird mit Gewürzen und Salz „trocken“ eingerieben.
Nach einer entsprechenden Reifezeit verliert er Wasser und gewinnt
Geschmack.
Kalträuchern:
Von Kalträuchern spricht man wenn ein Produkt
bei max. 30° Celsius geräuchert wird.
Heissräuchern:
Bei Heissrauch wird das Produkt im ca 80° heissen
Ofen veredelt.
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