Foie gras
Geschichte der Foie gras:
Im Jahre 1780 bat der elsässische Gouverneur Maréchal
de Contades, seinen Koch, Jean-Pierre Clause, ein besonderes Gericht
zu kreieren, um damit sein Gäste zu verblüffen.
Der Koch erfand Gänse Foie gras nach „Contades Art“ (in
der Kruste). Bei den Gästen des Gouverneurs machte dieses
Gericht Furore. Ein Muster welches König Louis XVI in Versailles
bekam, veranlasste diesen den Koch mit Land und Gold zu beschenken.
Obwohl diese Geschichte war ist wurde die Gänseleber in Wirklichkeit
schon viel früher genossen.
Gänseleber die auf der Zunge zerfliesst wurde schon in der
Antike geschätzt. Der Richter Alessandro Etholo war nachweislich
der Erste, der Gänse und Gänseleber ass. Beschrieben
wurde dies im Jahre 1500 von Bruder Ortensio Lando, Autor der ersten
Rezepte über den Gebrauch der Gänse für die menschliche
Verpflegung.
Er erwähnte lobend, dass der Genuss der Gänse am grössten
sei, wenn diese mit Milch, gekochtem Wein und Mais angefüttert
würden. – Auch eine Legende ??
Vielleicht….
Sicher ist jedoch, dass die Römer die Gänse mit Feigen
und Honig – leicht in Wein aufgekocht – fütterten
um damit aromatische Leber zu erzeugen. Die wahre Geschichte des
Ursprungs der Gänseleber.
Lateinisch hiessen die Drüsen der Wirbeltiere (Leber) „iecur“,
ein Substantiv, welches in der modernen Sprache nicht mehr existiert.
Es wurde jedoch als Gänseleber definiert und von den Römern
als „iecur ficatum“ (Leber gefüllt mit Feigen)
ins italienische übernommen. Das Wort „fegato“ stammt
mit grösster Wahrscheinlichkeit vom Wort „ficatum“ ab.
|