Safran
Geschichte:
Der Safran ist eine alte und ehemals wichtige Kulturpflanze. Seit
Menschengedenken wurde er als Speisewürze, Arznei und zum
Färben von Stoffen verwendet. Safranzünfte weisen noch
heute auf die frühere Bedeutung hin. Schon bei den Griechen
war Safran bekannt und geschätzt. Hippokrates hat eine Mischung
aus Ebenholz und Safran zerrieben und mit Wein übergossen
als Heilmittel bei Augenleiden empfohlen. Das Kinderlied „wer
will rechten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen, Zucker
und Salz, Eier und Schmalz, Milch und Mehl, Safran macht den
Kuchen gelb.
Allgemeines:
Safran ist das teuerste Gewürz, das angeboten wird. Es besteht
aus den getrockneten und oft gemahlenen Blütennarben eines
Zwiebelgewächses aus der Familie der Schwertlilie.
Ernte:
Die Safran Ernte in Spanien ist sehr kurz und intensiv. Geerntet
wird während der letzen Wochen Oktober und der ersten zwei
Novemberwochen.
Für 1 kg Safranfäden benötigt ca 80'000 Blüten
mit je 3 Safranfäden. Pro Tag werden hauptssächlich von
Frauen ca 10-15 gr Safranfäden geerntet. Die Arbeit auf dem
Feld beginnt ca um 5 Uhr und dauert bis ca 10 Uhr. Die Blüten
müssen gepflückt werden bevor sie sich öffnen.
Die Fäden müssen innerhalb von 24 Stunden sorgfältig
aus den Blüten gezogen und getrocknet werden. Zerbrochene
Fäden sind weniger Wert und werden meistens zu Safranpulver
gemahlen.
Farbstoff:
Im ersten Jahr hat Safran die höchste Farbkraft. Unser Safran
- Iso Cat 1 – bedeutet absolutes Spitzenprodukt.
Preis:
Der Preis sagt sehr viel aus. Ein so genannt „günstiger“ Safran
hat weniger Farbkraft und weniger Geschmack. Um ein gutes Resultat
zu erzielen, muss deshalb mehr Safran verwendet werden!
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